Online-Magazin zur UEFA-Fünfjahreswertung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Saison 2008/09

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Saison 2011/12

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Saison 2008/09

Die aktuelle Situation für Deutschland__________________________________________Stand 19.12.2008

Die deutsche Fußball Liga GmbH meldet (vollständiger Text siehe dort mit selbem Datum)

Zitat ebenda:„Deutschland festigt Platz 4 in der Fünf-Jahres-Wertung

Keine Veränderung auf den ersten zehn Plätzen in der UEFA-Fünfjahreswertung: Deutschland überwintert auf Platz 4. Da alle sieben rumänischen Vereine in den Europapokal-Wettbewerben schon ausgeschieden sind und die Osteuropäer damit im Frühjahr nicht mehr punkten können, ist für die Bundesliga ein Absturz auf Platz 7 - was einen Startplatz in der Champions League gekostet hätte - ausgeschlossen.“

Weiterhin wird in dem Artikel davon gesprochen, dass bei knapp 9 Punkten Rückstand auf Italien ein Vorstoss auf Platz 3 diese Saison nicht möglich ist.

 

Der DFB ist mit seiner Pressemitteilung vom 28.11.08 allerdings noch beim vorletzten Spieltag der Gruppenphase. Es wird auch von einem nun nicht mehr möglichen Absturz auf Platz 7 gesprochen.

 

Interpretation obiger Pressemitteilungen:

Es ist jetzt knapp 2 Jahre her als Deutschland kurzzeitig auf einen 6. Platz - allerdings damals hinter Portugal - zurückgefallen war. Seit dann Rumänien 2005/06 und 06/07 noch dazu 2 extrem leistungsstarke Jahre hatte, geistert durch die Medien immer noch „Absturz auf den 7. Platz“. Im letzten Jahr und in diesem Jahr wieder hat Rumänien nur gut je 2,6 Punkte erspielt.

Bei einem derzeitigen Vorsprung von knapp 14 Punkten auf den 7. Platz ist diese Gefahr schon lange nicht mehr gegeben. Zu Beginn der nächsten Saison wird dieser Vorsprung ebenfalls bei ca. 12 bis 14 Punkten liegen. Also: Solche „Horror-Meldungen“ brauchen nicht mehr beschworen werden.

 

Sehr richtig wurde erkannt: „Der Sprung auf Platz 3 ist in dieser Saison nicht mehr möglich!“

Letzte Saison hatten wir schon ausgeführt, dass nach diesem und dem nächsten Spieljahr Italien insgesamt 8,349 Punkte mehr verliert als Deutschland und sich damit ein kleiner Vorsprung für Deutschland ergibt. Die aktuelle Tabelle sagt, dass momentan ein leichter Rückstand in der Dreijahreswertung von 0,116 Punkten besteht, weil Italien diese Saison bisher leicht besser ist als Deutschland. Der Rückstand beträgt nur ein Unentschieden. Damit ist im Frühjahr für enorm viel Spannung gesorgt.

 

Die Besucher unserer Seiten, vor allem des Forums wissen, dass wir den Angriff auf Italien als langfristig betrachten. Das heisst im Klartext, diese Saison den leichten Rückstand noch wettmachen, dann in den nächsten beiden Spielzeiten gleiche oder nur wenig bessere Leistungen als Italien, dann hätte Deutschland für das Jahr 2012/13 wieder einen dritten Platz erreicht.

Für dieses Ziel: „dritter Platz“ ist die Dreijahreswertung maßgeblich. Hier zu sehen in Spalte 14.

 

Weiterhin wird von einem komplizierten Bewertungsschlüssel gesprochen. Im Grunde ist es nicht so schwierig. Nur dadurch, dass immer ein Fünfjahreszeitraum genommen wird, der sich kontinuierlich verschiebt, ist es auf den ersten Blick etwas verwirrend. Man braucht nur zu gucken, wie viele Punkte aus der ältesten Saison wegfallen im Verhältnis zu den direkten Konkurrenten. Dieses wird in unserer Tabelle dadurch herausgestellt, dass wir die Vierjahreswertung mit ausgerechnet haben, sie wird mit Stand 19.12.2008 in der Spalte 12 angezeigt, was den Stand zu Beginn der Saison 2009/10 bedeutet und dann für 2011/12 zählt. (Hier ist Deutschland immer noch Vierter mit einem Rückstand von 5,036 Punkten = Stand 19.12.2008). Unter normalen Umständen wird auch dann Deutschland nicht auf einen dritten Platz springen können.

 

Festzustellen ist noch, dass bei den derzeitigen Topp-Sechs-Ländern; England, Spanien, Italien, Deutschland, Frankreich und Russland zwischen den einzelnen Jahren der Fünfjahreswertung die Schwankungsbreite nicht so hoch liegt wie bei den anderen Ländern und in fast allen Jahren die erreichte Punktzahl über 10 liegt. Eine Zahl von Ländern zählen wir zur „zweiten Garde“. Näheres dazu unter Gedanken zur Fünfjahreswertung.

gartencastro

 

Verlauf der Saison 2008/09:

In diesem Jahr hat Deutschland 8 Mannschaften in den Europa-Cup gebracht. In dieser Wertung wurden die Plätze ausgespielt. Für den damals erreichten 5. Platz waren es 2 feste Champions-League-Plätze, 1 Platz Qualifikation zur CL und 2 Plätze UEFA-Pokal, plus 1 UP-Platz für den Pokalsieger/Endspielteilnehmer. Zu den sechs festen Plätzen des DFB kam ein Platz über die Fairplaywertung, sowie ein Platz durch die Qualifikation über den UI-Cup hinzu.

 

Der FC Schalke 04 konnte sich dann gegen Athletico Madrid nicht für die CL qualifizieren und war eine von 6 Mannschaften des DFB im UEFA-Pokal. In der 1. Runde unterlag dann hier allerdings Borussia Dortmund gegen die Italiener aus Udine nach Elfmeterschiessen. Die Italiener waren insgesamt verdient weiter, aber doch etwas glücklich. Schalke 04 und Hertha BSC (über Fairplay qualifiziert) konnten sich in den UP-Gruppenspielen leider nicht für das Sechzehntelfinale qualifizieren. Somit sind schon drei deutsche Vertreter ausgeschieden, bei den anderen der Topp-Sechs nur je zwei, bei Italien sogar nur eine Mannschaft ausgeschieden.

In der Champions-League konnte sich Werder Bremen durch nur vier Unentschieden im letzten Moment durch einen Sieg gegen Inter Mailand noch für das Sechzehntelfinale im UP qualifizieren.

Da die anderen Mannschaften recht ordentlich punkten konnten, kam insgesamt mit 8,687 Punkten noch ein ordentliches Ergebnis zusammen. Im Archiv kann man sehen, dass zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr 8,785 Punkte erspielt wurden, allerdings war damals auch noch eine deutsche Mannschaft mehr im Rennen.

 

Kritik an den deutschen Mannschaften:

Schalke 04 hat mit der verpassten Champions-League-Quali und dann den gezeigten Ergebnissen mit insgesamt 7 erspielten Punkten gefühlsmässig am stärksten versagt.

Hertha BSC mit 8,5 Punkten ließ nicht mehr erwarten, reiht sich aber in die eher mäßigen Leistungen ihrer gesamten Europapokalgeschichte ein. Die Begeisterung springt einfach nicht über in Berlin.

Borussia Dortmund, nach fünf Jahren ohne Europapokal auch schlecht in der Wertung, konnte keinen leichteren Gegner bekommen und hat sich auch entsprechend unerfahren verhalten.

Von Werder Bremen hatte man trotz 9 Punkten nach den Leistungen der vergangenen Jahre etwas mehr erwartet, zumal sie diesmal in Topf 2 gelost wurden.

Alle anderen, besonders Bayern München und der Europapokal-Neuling VfL Wolfsburg, sowie Hamburger SV und VfB Stuttgart (über UI-Cup) haben sehr gute Leistungen gebracht.

 

Die Wichtigkeit direkter Duelle:

Dortmund-Udine, hier wäre ein Weiterkommen für die Wertung wichtig gewesen, weil dann ein Vertreter Italiens weniger gewesen wäre, denn Udine holte noch 6 Punkte. Werder Bremen holte gegen Inter Mailand allerdings 3 von 4 möglichen Punkten und Inter kam dadurch nur auf Platz 2, Bayern München gegen Florenz ebenso 3 von 4 Punkten. Wolfsburg hat durch sein Unentschieden beim AC Mailand diese auf dem zweiten Platz der Gruppe gehalten. Stuttgart holte gegen Genua ein Unentschieden.

Gesamtbilanz gegen Italien: 3 Siege 4 Unentschieden 1 Niederlage.

Durch Schalkes Scheitern kam allerdings Juventus Turin (zwei Jahre nicht dabei) dann doch noch in Topf 2.

Insgesamt haben die deutschen Mannschaften gegen die Topp-Sechs-Länder 8 Siege 5 Unentschieden und 4 Niederlagen erreicht. Also recht positive Bilanz.

 

Durch Bonuspunkte zur CL-Quali und zum Achtelfinale hat Italien 15 Punkte und Deutschland 7 Punkte erhalten. Der italienische Vorsprung von 7,5 Punkten kommt nur aus den Bonuspunkten.

 

Die Duelle in den KO-Runden im Frühjahr: (mit Sicht nur deutsche und italienische Mannschaften)

In der Champions-League:

Chelsea – Juventus Turin____________________________Sporting Lissabon – Bayern München

Arsenal – AS Rom

Inter Mailand – Manchester United

 

Im UEFA-Pokal:

Sampdoria Genua – Metalist Karkiv_________________________________Paris Saint-Germain – VfL Wolfsburg

Lech Poznan – Udinese Calcio______________________________________NEC Nijmegen – Hamburger SV

Werder Bremen – AC Mailand

Florenz – Ajax Amsterdam______________________________________________Zenit St. Petersburg – VfB Stuttgart

Die rein englisch-italienischen Duelle der Champions-League sehen wohl eher nicht die italienischen Mannschaften als Favoriten. Im UEFA-Pokal sieht es eher etwas schlechter aus für Deutschland.

Stand: 19.12.2008

gartencastro

 

Achtelfinale CL und Sechzehntelfinale UP       Stand 26. Februar 2009

Bayern München hatte einen schlechten Rückrundenstart mit 1 Sieg und 3 Niederlagen in der Bundesliga. Das Hinspiel wurde bei Sporting Lissabon auch entsprechend verunsichert begonnen. Nach einigen Unsicherheiten in der Abwehr, es musste einmal Lahm auf der Linie klären, gelang dann durch Ribery völlig unerwartet am Ende der ersten Halbzeit ein Tor. Wie schon häufig in solchen Krisenzeiten bei den Bayern hatten sie diesmal Glück. So wurde ein Abseitstor nicht aberkannt. Es folgte daraufhin ein Sturmlauf und ein nicht für möglich gehaltenes 5:0, der höchste Sieg aller Zeiten. Das Viertelfinale ist damit schon nahezu erreicht, wurde von allen Beteiligten aber nicht überbewertet. Mit genügend professioneller Auffassung wird somit das Rückspiel genügend ernst genommen.

Bei den italienischen Mannschaften hatte nur Inter Mailand ein Unentschieden erzielt. AS Rom und Juventus Turin verloren beide mit 0:1.

 

In den Hinspielen des UEFA-Pokals zeichneten sich die deutschen Mannschaften bis auf den HSV durch Abwehrfehler aus. VfL Wolfsburg leistete sich zwei krasse Torwartfehler des schweizerischen Nationaltorhüters Benaglio, somit 0:2 bei St. Germain Paris.

Werder Bremen machte einen anfängerhaften Fehler durch Clemens Fritz, der aus der eigenen Abwehr heraus einen Querpass schlug, den Filippo Inzaghi nutzen konnte und somit lag Bremen zur Pause zurück. Trotz zahlreicher Fehlversuche gelang dann nur ein Unentschieden.

In St. Petersburg lag der VfB Stuttgart schnell zurück, konnte aber durch Mario Gomez den Ausgleich erzielen. Dann war Stuttgart einen Moment nicht konsequent genug in der Abwehr und musste durch den Neu-Münchener (ab Sommer 2009) Anatoliy Tymoshuk das 2.1 hinnehmen. St. Petersburg konnte beste Chancen nicht verwerten, sodass beinahe noch der Ausgleich geglückt wäre. So blieb nur die Hoffnung wegen des wertvollen Auswärtstores auf das Rückspiel.

Der Hamburger SV begann konzentriert in Nijmegen und war das gesamte Spiel überlegen. Die Niederländer konnten ihre wenigen Chancen nicht nutzen. Somit gewann der HSV 3:0, seit 1981 erstmalig wieder in den Niederlanden.

 

Vor dem Rückspiel in Italien hatte Werder Bremen schlechte Vorraussetzungen. Nur ein Unentschieden in der Bundesliga und dann beim AC Mailand. Es schien sich auch zu bewahrheiten, denn selbst mit einer B-Elf gelang Mailand die 2:0 Führung. Werder zeigte wieder seine alten Schwächen, schwache Abwehr, schlechte Chancenverwertung. Handelfmeter bei einer Abwehr in der Mauer. Es schien keine Chance mehr. Dann gelang es aber Werder Bremen, durch Beharrlichkeit und vor allem nie aufgeben, doch noch den Ausgleich zu erzielen. Claudio Pizarro konnte zwei Kopfballtore erzielen. Sogar ein Sieg wäre fast noch möglich gewesen. Somit ist Bremen wegen der kämpferischen Leistung doch als verdienter Gesamtsieger in das Achtelfinale gekommen. Somit kann der AC Mailand sich wieder konzentrieren auf die Vermarktung ihres Altstars David Beckham, um so die entgangenen Gelder aus den weiteren Spielen auszugleichen.

Wolfsburg hatte in der Bundesliga überzeugen können, aber leider nicht im UEFA-Pokal, denn hier gelang es nur 20 Minuten lang, die Hoffnung auf ein Weiterkommen aufrecht zu erhalten. Paris ging mit viel Routine wieder als 3:1-Sieger hervor. Ohne ihren Torjäger Grafite hatten die Wolfsburger keinen guten Tag erwischt.

Stuttgart konnte nicht genügend Durchschlagskraft entwickeln, um die letztlich routinierten Petersburger gefährden zu können. Mario Gomez kam nicht so zur Geltung, insgesamt konnte Stuttgart nicht oft und nicht lange genug genügend Druck aufbauen. Vielleicht fehlte ihnen auch mangelnde Cleverness. Somit gewann Petersburg wieder 2:1 und warf damit nach Bayer Leverkusen und Bayern München im letzten Jahr nun schon den dritten Bundesligavertreter aus dem Wettbewerb.

 

Die Paarungen für das Achtelfinale sind Werder Bremen gegen AS St.Etienne und Hamburger SV gegen Galatasaray Istanbul.

 

Bei den italienischen Vertretern Sampdoria Genua, Udinese Calcio, AC Florenz und AC Mailand konnten sich nur Udine für das Achtelfinale qualifizieren.

 

Somit erreichte Deutschland in den Spielen des Februars zwar nur mäßige 8 Punkte für die Fünfjahreswertung (3 S, 2 U, 4 N), Italien kam aber auf nur 7 Punkte (1 S, 5 U, 6 N). Deutschland konnte aber im direkten Duell eine italienische Mannschaft ausschalten. Das oben angesprochene Unentschieden führte somit wieder zu einem hauchdünnen Vorsprung in der Dreijahreswertung, siehe Spalte 14 und 15.

 

Achtelfinale Champions-League-Rückspiel Stand 10.März 2009

Im Spiel in München war Bayern München von Anfang an konzentriert, spielte mit einer B-Mannschaft und gewann gegen ein desolates Sporting Lissabon mit 7:1. Hans Jörg Butt als Torwart bekam seinen ersten Einsatz überhaupt und spielte fehlerfrei. Bayern liess sogar noch einige Torchancen ungenutzt und so gelang schon wieder ein neuer Rekord mit 2 Toren von Podolski, Eigentor durch Anderson Polga (Lissabon). Gegen das Klassetor, ein 30-m-Schuss von Joao Mutinho war Butt machtlos. Bastian Schweinsteiger erhöhte zur Pause auf 4:1. In der zweiten Halbzeit kam Lissabon etwas besser ins Spiel, ehe van Bommel und Klose mit Foulelfmeter und der 19-jährige Thomas Müller den Endstand herstellten. Nach dem 5.0 war das 7:1 der höchste Erfolg in KO-Runden nach dem 8:0 von Liverpool gegen Besiktas Istanbul in der Gruppenphase vom 24.10.2007. Erstaunlich war, wie wenig Gegenwehr in einem Champions-League-Spiel von Sporting Lissabon geboten wurde. Nun warten allerdings mit den vier englischen Mannschaften, Manchester United, FC Liverpool, sowie Chelsea und Arsenal London, Benfica Lissabon, FC Villarreal und FC Porto einige starke Mannschaften auf die Bayern im Viertelfinale. Die Auslosung findet statt in Nyon um 12:00 MEZ am 20. März 2009, erstaunlicherweise ohne eine italienische Mannschft.

 

Achtelfinal-Hinspiel im UEFA-Pokal am 12. März 2009

Werder Bremen gegen AS St. Etienne, hier musste Bremen ohne Per Mertesacker spielen und verlor nach 10 Minuten bereits Daniel Jensen mit einem Schlag auf die Nase. Bremen konnte die Abwehrschwächen der Franzosen nach einer fast schon abgewehrten Situation durch Diego’s konsequenten Einsatz und dem Tor von Naldo mit 1:0 in die Pause gehen. Sie hätten höher führen können, scheiterten aber an ihrer diese Saison schon bekannten Abschlussschwächen. Nach den frustrierenden Ergebnissen in der Liga hätten sie heute etwas für das Selbstbewusstsein tun können. In der zweiten Halbzeit war der Angriffsschwung zunächst verschwunden und St. Etienne hatte einige gute Chancen. Naldo, Pizarro und ein Freistoss von Diego schafften dann nicht das zweite Tor. Kurz vor Schluss hatte Etienne noch eine Riesenmöglichkeit durch Gomis, so wäre das 1:0 beinahe noch in Gefahr geraten. Nun muss Bremen im Rückspiel eine konzentrierte Leistung bringen.

 

Im Spiel Hamburger SV gegen Galatasaray Istanbul begannen die Hamburger nach ihrer 1:4 Niederlage in Mönchengladbach zaghaft, mit dem Blick auf Sicherheit in der Abwehr. „In der ersten Halbzeit keinen Fußball gespielt und den Ball in der Abwehr hin und her geschoben.“ beklagte hinterher Trainer Martin Jol. In der 32. Minute nach einem Eckball der Hamburger kam es zwischen Boateng und dem Istanbuler Spielmacher Lincoln zu einem Pressschlag und nach einem Konter durch Ahyan Akman führte Istanbul zur Pause 1:0. In der zweiten Halbzeit konnte der HSV mehr Druck entfalten und schoss durch Marcell Jansen in der 49. Minute den Ausgleich zum 1:1. Ab der 53. Minute spielte Galatasaray nur mit 10 Mann, weil Emre Asik nach einer Notbremse vom Platz musste. Der HSV konnte seine spielerische Überlegenheit nicht nutzen. Stürmer Milan Baros und weitere vier Stammspieler fehlten, trotzdem konnte Istanbul sich immer geschickt mit allen Spielern in die Abwehr verlagern und das 1:1 halten. Der erst in der 75. Minute eingewechselte Ivica Olic traf nur noch Außenpfosten und Außennetz. Nun wird es am 19. März in Istanbul immens schwer für den HSV, das Achtelfinale zu überstehen.

 

18. und 19. März 2009

Im UEFA-Pokal Rückspiel bei AS St. Etienne stand Werder Bremen vor der Situation, dass es in der Bundesliga (nur Platz 10) und den Gerüchten um Pizarro und Vorstandsvorsitzenden Born jetzt im UEFA-Pokal um eine Möglichkeit ging, die europäischen Wettbewerbe doch noch zu erreichen.

Entsprechend motiviert führte Werder Bremen schnell durch einen Kopfball von Sebastian Prödl auf Vorlage von Frings und einer schönen, genau platzierten Flanke von Mesut Özil köpfte Claudio Pizarro in der 28. Minute das sichere 2:0 heraus. Nach der Halbzeit hätte Bremen durchaus höher führen können, wurde dann aber nachlässig in der Abwehr und musste durch Yohann Benalouane’s Kopfball auf Flanke von rechts das 1:2 hinnehmen. Bremen hatte danach wieder einige Chancen, aber der Abschluss war zu ungenau. In der Nachspielzeit erzielte St. Etienne durch Sebastian Grax noch das 2:2. Somit zog Werder Bremen erwarteterweise in das Viertelfinale des UEFA-Pokals ein. Störfeuer aus St. Etienne im Vorfeld konnten sie nicht von ihrer Linie abbringen.

 

In der „Hölle des Ali-Sami-Yen-Stadions“ machten die Fans von Galatasaray Istanbul auch genügend Krach, aber eher schön klingende Gesänge. Der Hamburger SV zeigte von Anfang an gute Gegenwehr, liess in der Konsequenz gegen Ende der ersten Halbzeit nach, sodass Boateng etwas ungeschickt an Baros einen Foulelfmeter verursachte, den dann der Australier Harry Kewell knallhart verwandelte. In der 48. Minute dachte jeder, der HSV geht unter, weil sie Arda Turan nicht aufhalten können und Milan Baros gekonnt über Frank Rost hinweglupft. Kurze Zeit später sogar die Chance auf 3:0 für Galatasaray. Plötzlich dreht Paolo Guerrero auf und von Pitropa bedient landet der Ball im Netz. In der 60. Minute schon der Ausgleich zum 2:2. Langer Pass von Colin Benjamin erst auf Olic und dann zu Guerrero, der drei Mann „austanzt“ und den Ball in die Maschen haut. Ab jetzt war der HSV schon eigentlich weiter. Das Stadion war geschockt, die Hölle war keine Hölle mehr. Wie hatte doch noch Karl-Heinz Feldkamp, technischer Direktor bei den Türken, gesagt „Wenn der HSV abwartend spielt und auf das Tor wartet, dann werden sie nicht gegen uns gewinnen.“ Bis auf wenige Unsicherheiten war es auch nicht der Fall. Ihr Spielmacher Lincoln, früher FC Schalke 04 wurde nach enttäuschender Leistung ausgewechselt. So brauchte Frank Rost nur noch eine gefährliche Möglichkeit abzuwehren von Baros. Der weite Abschlag aus der Abwehr von Marcell Jansen kommt per hohem Lupfer zu Olic. Dieser nicht im Abseits stürmt alleine auf den italienischen Torhüter Morgan De Sanctis zu und überlupft diesen geschickt zum 3:2. Von vielen unerwartet, aber wegen der starken kämpferischen Leistung zieht der HSV seit langer Zeit wieder in ein Viertelfinale ein.

 

Ausblick ab Viertelfinale

Damit hatte Deutschland in der Champions League und im UEFA-Pokal zusammen drei Mannschaften im Viertelfinale so wie im letzten Jahr. Nur England hat mit fünf Mannschaften noch mehr. Deshalb ist dieses Jahr auch im Fünfjahreszeitraum von 2004/05 bis 2008/09 das zweitbeste Jahr in der Wertung.

 

Die Auslosungen für das Viertelfinale in der CL ergaben: FC-Barcelona- Bayern München, UP: Hamburger SV-Manchester City, Werder Bremen-Udinese Calcio. Alles enorm schwere Spiele, aber mit so guten Leistungen wie bisher ist ein Weiterkommen möglich, wobei im Wettkampf mit Italien der Begegnung mit dem letzten Vertreter der Italiener, Udinese Calcio, eine enorme Wichtigkeit zukommt.

 

Nach dem Abschluss der Achtelfinalspiele hat Deutschland in den Jahren 2006/07, 2007/08 und der bisherigen Saison 2008/09 zusammen einen Vorsprung von 0,634 Punkten in der zukünftigen Fünfjahreswertung. Denn in den Achtelfinalspielen der Champions League und dem Sechzehntel- und Achtelfinale des Europapokals zusammen hat Deutschland 19 Spielpunkte und Italien nur 13 Punkte erspielt. In diesem Jahr ist damit Italien nur noch 1,5 Spielpunkte (=0,188 Wertungspunkte) besser als Deutschland. Drei Mannschaften gegen eine Mannschaft sollten den Rückstand auch in diesem Jahr in einen Vorsprung verwandeln können.

Wird dieser Vorsprung auf Italien noch zwei Spielzeiten gehalten 2009/10 + 2010/11, dann ist Deutschland 20012/13 wieder mit einem Vertreter mehr in den europäischen Wettbewerben vertreten.

 

Viertelfinale 8. – 9. April 2009

Bayern München musste im Hinspiel beim FC Barcelona auf Lucio und Lahm wegen Verletzung und van Buyten aus privaten Gründen verzichten. Dementsprechend waren die Vertreter Oddo, Demichelis, Breno und Lell gegen den Supersturm völlig überfordert. Zudem wurde noch Rensing von Trainer Klinsmann überraschend gegen Butt ausgetauscht. Der FC Bayern München machte weiter, wie es zuvor in Wolfsburg bei der 1:5 Niederlage geendet hatte. Demotiviert und völlig ohne Willen, im Spiel etwas erreichen zu wollen. Messi und Eto’o spielten sich nach Beleiben die Bälle zu und so stand es bereits nach 12 Minuten 2:0. Ein Debakel bahnte sich an. Messi erhielt nach einem Foul von Lell wegen angeblicher Schwalbe sogar unberechtigt die gelbe Karte. In der 38. Minute leistete erst Henry gute Vorarbeit für Messi, der das 3:0 und in der 43. Minute Henry mit Flachschuss das 4:0 zur Pause erzielte.

In der zweiten Halbzeit zeigte Barcelona kein Interesse mehr, das Ergebnis zu erhöhen, sondern zeigte nur noch einen kleinen Schaulauf. Bayern München selbst war im gesamten Spiel nur zweimal vor dem Tor des FC Barcelona. Man hatte aber im gesamten Spiel den Eindruck, der deutsche Meister erkannte ganz schnell seine Unterlegenheit, um dann sofort in Lethargie zu verfallen und völlig zu vergessen, dass zu einem Fußballspiel auch ganz einfach gehört, dass man nicht aufgibt und von Anfang bis Ende kämpft. Diese Tugenden liess der FC Bayern München von Anfang an vermissen. Somit blieb nur eine extreme Blamage auf internationaler Basis. Die Fußballfans waren enttäuscht, der Trainer Jürgen Klinsmann gab sich noch trotzig und der Vorstand liess es an Deutlichkeit nicht missen.

 

Im UEFA-Pokal spielte der Hamburger SV gegen Manchester City, eine Mannschaft die über die Fairplay-Wertung in den Wettbewerb gekommen war. Daraufhin hatte der neue Besitzer Dr. Sulaiman Al Fahim halb Europa leer gekauft, um die fünfte Macht in England zu werden. Entsprechend furios begann das Spiel in Hamburg. Bereits nach 34 Sekunden hatte Ireland mit weitem Pass von der Mittellinie den Brasilianer Robinho ins Spiel gebracht, der Benjamin und Gravgaard ausspielte und dann zum nach vorn geeilten Ireland passte, der unhaltbar zum 0:1 einschob. Nach dem Debakel von Bayern München in Barcelona hatte man schon die schlimmsten Befürchtungen in diesem Spiel. Der HSV ließ sich nicht beirren, denn ab da konnten die Engländer kaum noch Torchancen herausspielen. Nach einer Ecke von Trochowski köpfte Mathijsen in der 9. Minute aufs Tor. Der irische Nationaltorwart Given kam noch mit der Hand an den Ball, konnte den Ausgleich aber nicht mehr verhindern. Bis zur Pause hatten Jansen, Trochowski, noch gute Chancen, alle von Given verhindert. Ein Pitroipa-Kopfball traf die Latte und ein Olic-Fallrückzieher strich nur knapp über das Tor.

Wegen seiner Heimstärke wollte Manchester City in der zweiten Halbzeit durch Verlangsamung das Unentschieden zu halten versuchen. In der 63. Minute wollte Richards fast in Torwartmanier einen Angriff im Strafraum abwehren. Der fällige Handelfmeter wurde von Trochowski sicher verwandelt (63. Minute). In diesem Spiel kämpfte und rackerte Olic wieder ganz besonders und wurde in der 71. Minute durch Guerrero ersetzt. Wieder war es Trochowski, der in der 79. Minute den freistehenden Guerrero anspielte, der dann zum 3:1 Endstand einschoss. Insgesamt war der Hamburger SV die dominierende Mannschaft mit 18:3 Torchancen und auch wesentlich mehr geschossenen Eckbällen. Der Torwart Given verhinderte eine durchaus höhere Niederlage.

 

Im zweiten Viertelfinalspiel empfing Werder Bremen den letzten italienischen Vertreter Udinese Calcio. Der Außenseiter versuchte mit einer dichten Abwehr die Bremer von ihrem Tor fernzuhalten. Schliesslich traf Naldo aus 30 Metern die Latte mit enormer Wucht. Fünf Minuten später wurde Diego von seinem Gegenspieler nicht am Schuss gehindert und aus ungünstigem Winkel erzielte dieser eines seiner Traumtore. In der zweiten Halbzeit zeigte Werder in der Abwehr wieder seine Nachlässigkeiten. Dreimal konnte Wiese gegen Quagliarella retten. (47./55./59.)

Dann war es wieder Diego, nach Zuspiel von Özil an der Strafraumseite. Nach Körpertäuschung schoss dieser sein nächstes Traumtor (67.Min.), genau in den Winkel des Tores. Nur zwei Minuten später stürmte Almeida alleine aufs Tor zu und schoss den beruhigenden 3:0 Vorsprung heraus.

In der 87. Minute gelang Quagliarella im vierten Versuch doch noch das 1:3. Dieser Treffer wurde von allen Beteiligten als überflüssig angesehen. Nach der gezeigten Leistung sollte Bremen aber auch in Udine gute Chancen im Rückspiel haben.

 

Champions League Rückspiel 14. April 2009

Bayern München spielte wieder mit Philipp Lahm und Lucio, Schweinsteiger fiel wegen Verletzung aus, aber Butt stand wieder im Tor. Bayern hatte in der sechsten Minute eine gute Torchance durch Sosa auf Toni. Ribery zielte in der 14. Minute über das Tor. Barcelona wurde dominanter, aber ohne zwingende Torchancen. Kurz vor der Pause noch durch Toni ein Torschuss, nach Zuspiel von van Bommel. In der zweiten Hälfte hatte gleich Ribery nach Roberto Pass ganz allein vor dem Torwart Valdés nach kluger Umkurvung das 1:0 erzielt (47. Minute). Die Spanier blieben ruhig, einen Pass von Alves auf Messi grätscht Lucio noch in letzter Sekunde weg. Man hatte immer den Eindruck dass Barcelona noch zulegen kann. So in der 73. Minute eine wunderbare Kombination über Eto’o, Iniesta und Hernández wird durch Keita mit einem 16-m Schuss ins Eck zum 1:1 abgeschlossen. Damit war die Partie entschieden, denn die Bayern konnten nicht mehr zulegen. Fünf Minuten vor Schluss hätte Xavi noch per Freistoss das Siegtor erzielen können. Doch sein Schuss geht knapp am Torwinkel vorbei.

 

UEFA-Pokal Rückspiele am 16. April 2009

Bei Manchester City erzielte der Hamburger SV schon in der 12. Minute das 0:1. Pitroipa passt von rechts in die Mitte, Olic verlängert auf Guerrero, der ist vor Kompany am Ball und lässt dem Torwart Given keine Chance. Allerdings kann Manchester City schon 5 Minuten später ausgleichen. Trochowski wehrt einen Schuss von Elano mit der Hand ab, den Elfmeter Verwandelt dann ebenfalls Elano sicher. Allerdings war der Elfmeter unberechtigt. Nach ca. 30 Minuten feuert Trochowski einen Distanzschuss ab, anderereseits rettet Rost gegen Caicedo. Kurz vor der Halbzeit knallt ein Freistoss von Elano an die Querlatte.

In der zweiten Halbzeit verstärkt Manchester den Druck und erzielt nach 5 Minuten den 2:1 Treffer. Ireland gibtet an der Strafraum eine Pass auf Caicedo. Dieser umkurvt Boateng, Rost hat keine Chance bei dessen Schuss ins linke Eck. Danach folgte ein enormer Sturmlauf der Engländer, sie waren den Hamburgern deutlich überlegen. Elano trifft per Freistoss den Pfosten. Caicedo verpasst einen nach einer Ecke abgewehrten Ball und setzt ihn aus fünf Metern über das Tor. Rost rettet gegen Robinho.

Der Kapitän Richard Dumme erhält in der 75. nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Dadurch kann Hamburg sich etwas vom Druck befreien, die Engländer haben aber noch einige Möglichkeiten. Vier Minuten vor Schluss verpasst Olic knapp den Ausgleichstreffer. Sturridge wiederum ebenfalls aus kurzer Distanz neben das Tor. Damit seit 1983 war für den HSV ein Halbfinale erreicht.

Trainer Martin Jol bezeichnete hinterher diese 1:2 Niederlage als die schönste Niederlage überhaupt.

 

Bei Udinese Calcio bangte Werder Bremen bis kurz vor Spielbeginn um seinen Spielmacher Diego. Bremen konzentrierte sich auf eine verstärkte Abwehr, aber nach 15 Minuten konnte Inler die erste Torchance zum 1:0 nutzen. Nach toller Einzelleistung eroberte sich Diego am gegnerischen Strafraum einen Ball zurück von Zapata und erzielt den Ausgleich. Wieder war es Quagliarella, der zwei Minuten später frei vor Wiese auftaucht und überlegt einschiesst. Bereits in der 38. Minute erhöht Udine auf 3:1 wieder durch Quagliarella nach Zuspiel von Inler aus 20 Metern.

In der zweiten Halbzeit (53. Min.) verfehlt Quagliarella knapp das Ziel. In der 60. Minute knallt ein Schuss von Almeida an die Latte, Diego setzt nach und erzielt per Kopf das 3:2.

Gute Gelegenheiten vor beiden Toren. Kwadwo Asamoah schiesst an den Pfosten und Diego scheitert mit einem Foulelfmeter an Handanovic (73.). Nach einer Diego-Ecke erzielt Pizarro das 3:3.

Somit kommt es nun zum deutschen Halbfinale gegen den Hamburger SV.

 

UEFA-Pokal Halbfinale am 30. April  und 7. Mai 2009

Im ersten Spiel bei Werder Bremen gegen den Hamburger SV waren der Hamburger Torjäger Petric  und Marcell Jansen verletzt. Gleich zu Beginn hatte erst Olic und im Gegenzug Diego eine gute Torchance. Nach diesem spektakulären Beginn war es das Spiel der Abwehrreihen. Nach Flanke von Demel gelang Trochowski mit seinem ersten Kopfballtor das 0:1 in der 28. Minute.

Die zweite Halbzeit begann genauso turbulent, mit einem Weitschuss von Aogo für den HSV und Almeida mit Kopfball für Bremen. Insgesamt Feldvorteile für Bremen, ohne aber das Tor von Frank Rost selten in Gefahr zu bringen. Deswegen hatte aber auch der HSV einige gute Konterchancen, so in der 65. Minute durch Olic und kurz danach Pitroipa knapp am Tor vorbei. Torwart Wiese machte wieder ein hervorragendes Spiel und vereitelte einige gute Chancen.

In der Schlussphase kam Werder dann vermehrt zu guten Schusschancen. Aber ein abgefälschter Versuch von Diego strich knapp am Pfosten vorbei (75.) und Claudio Pizarro zielte über das Tor (77.). Und da auch die immer verzweifelter werdenden Offensivbemühungen der Hausherren in den letzten Minuten nichts Zählbares brachten, rettete der HSV den knappen Sieg über die Zeit und verfügt nun über die deutlich bessere Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche.

 

Werder Bremen

Wiese - C. Fritz, Mertesacker, Naldo, Boenisch - Frings - Tziolis, Özil - Diego - Pizarro, Hugo Almeida

Hamburger SV

F. Rost - Demel, Gravgaard, Mathijsen, Aogo - Jarolim, Alex Silva - Pitroipa, Guerrero, Trochowski - Olic

 

Im Rückspiel in Hamburg fiel durch Olic schon in der 13. Minute das 1:0 für den HSV. Von Mathijsen steil geschickt und überlupft Torwart Wiese. In der 29. Minute nach tollem Zusammenspiel von Pizarro und Diego gelingt diesem ebenso ein toller Heber über Torwart Rost hinweg. Bremen hatte bessere Torchancen. Leider erhielt Diego eine dumme Gelbe Karte  weil Alex Silva sich mit ihm angelegt hatte.

Nach der Pause kam der HSV wieder besser ins Spiel. Nach einer Stunde durch Jansen ein rasanter Flankenlauf und Pitroipa verfehlt nur knapp das leere Bremer Tor. Auch der Nachschuss von Trochowski wird von Wiese gehalten. In der 65. Minute schiesst Pizarro einen Flatterball aufs Hamburger Tor, den Rost wohl nicht richtig berechnete. 1:2, jetzt war Bremen im Finale. In der 83. Minute geschah die kurioseste Geschichte seit langem. Eine, wahrscheinlich aus Hamburger Fanreihen geworfene Papierkugel, gibt dem Ball vor dem Tor eine geänderte Flugbahn und der Ball kann von Gravgaard nur zur Ecke geklärt werden. Die Hamburger, bis dahin nach Ecken als einzige Mannschaft ohne Gegentor, erhalten das 1:3 durch Frank Baumann, der von dem auf der Torlinie stehenden Trochowski angeschossen wird.

Verzweifelt versucht  der HSV noch alles. Olic gelingt in der 87. Minute per Kopfball noch das 2:3. Petric steht im Abseits, ein Fallrückzieher misslingt. In der Aufregung erhält auch noch Almeida eine noch dümmere Gelbe Karte und ist mit Diego nun im Rückspiel gesperrt. Dazu erlitt Mertesacker auch noch einen Bänderriss.

 

Somit ist Werder Bremen im Endspiel des UEFA-Pokals am 20. Mai gegen Shaktar Donezk extrem gehandikapt.

 

Aufstellung Hamburger SV:  

Frank Rost   Guy Demel Michael Gravgaard Joris Mathijsen Marcell Jansen   David Jarolim Alex Silva Piotr Trochowski  Jonathan Pitroipa Mladen Petric Ivica Olic
Aufstellung SV Werder Bremen:

Tim Wiese  Clemens Fritz Per Mertesacker Naldo Sebastian Boenisch              Torsten Frings Frank BaumannMesut

 Özil

   Diego  Markus Rosenberg Claudio Pizarro

 

Im Endspiel war es Donezk, die schon in der 6. Minute eine schöne Kombination zwischen Fernandinho und Adriano knapp neben das Tor setzten. Dann bekam Werder Bremen das Spiel besser in den Griff, trotzdem war es dann in der 26. Minute Adriano nach einer schönen Kombination mit Rat, der den Ball über Wiese zum 1:0 zu schiessen. Bremen gab nicht auf und erzielte in der 35. Minute durch Naldo’s Freistoss aus 30 Metern den Ausgleich. Torwart Pyatov’s missglückte Faustabwehr begünstigte den Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit hatte erst Jadson eine gute Möglichkeit durch Freistoss. Aber Wiese hielt hervorragend. Erst in 76. Min. wieder ein Eckball durch Jadson. Auf der Gegenseite pariert Pyatov einen Kopfball von Pizarro.

In der Verlängerung zeigt Donezk deutlich mehr Angriffsbemühungen, so gelingt in der 97. Minute durch Jadson nach Zuspiel von Srna das entscheidende 2:1.

Den letzten Titel des UEFA-Pokals gewinnt Shaktar Donetsk.

 

 

 

gartencastro