Online-Magazin zur UEFA-Fünfjahreswertung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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These zu den Plätzen 2 bis 5 der Fünfjahreswertung..                                                                18.03.2010

In dieser Europacupsaison sind die fünf „besten“ Nationen fast im Bereich von einem Fünfjahreswertungspunkt. Platz eins ist meiner Meinung nach erst einmal dauerhaft an England vergeben. Danach allerdings wird sich in den nächsten Jahren viel verändern, und damit meine ich nicht nur einen wahrscheinlichen Wechsel von Italien/Deutschland. Spanien verliert in den nächsten zwei Jahren einiges an Punkten, genauso Italien. Deutschland und Frankreich bekommen aufgrund von schwächeren Jahren weniger abgezogen, was zur Folge hat, dass die Gruppe von Platz 2 bis Platz 5 noch näher zusammen rückt. Vorausgesetzt es gibt keinen weiteren Ausbrecher einer Nation nach oben oder unten. Bereits in der 3-Jahreswertung liegen Spanien (42,829) und Deutschland (41,937) nahezu gleichauf. Auch Frankreich (32,094) hat den Abstand zu Italien (35,625) erheblich verringert.
Dann in der 2-Jahreswertung hat Spanien 28,954, Deutschland 28,437, Italien 25,375 und Frankreich 25,166. (Stand: 18.03.2010) Zur nächsten Saison sollte sich nicht mehr viel ändern und dann handelt es sich ja bereits um die 4-/3-Jahreswertung. Soweit die Zahlen, nun gilt es die Nationen zu betrachten.

Italien ist bereits länger auf einem „absteigenden Ast“ und die meisten Mannschaften die international vertreten waren, haben einen Altersdurchschnitt welcher weit über 30 liegt. In der Vergangenheit hat das gereicht um international auch mit zu mischen. Allerdings kommen diese Mannschaften jetzt an einen Punkt wo es national noch reicht. International reicht es sogar manchmal nicht mal mehr, um sogenannte "Davids" zu schlagen. Zwangsläufig kommt es in diesen Mannschaften zu einer Verjüngungskur. Es bleibt zu beobachten, wie sich dann die Mannschaften schlagen werden. Trotzdem können italienische Mannschaften immer noch so gut sein, das Sie für die Fünfjahreswertung über 13 Punkte holen um oben dabei zu bleiben.

In Spanien scheint es mir so, dass zwei Mannschaften kaufen, kaufen, kaufen um weit in der Champions League zu kommen. Was zumindest bei Madrid in der Vergangenheit nicht funktioniert hat – im Gegenteil –, dahinter erreichen die anderen Mannschaften durch anhaltend solide Leistungen auch immer einige Punkte. Aber zum großen Wurf reicht es augenblicklich nicht. Spanien ist immer in der Lage 14 Fünfjahreswertungspunkte zu holen.

Frankreich kommt wieder auf, weil die Mannschaften hinter Lyon und Bordeaux auch national aufschließen und sich die Qualität einer jungen und eingespielten Mannschaft durchsetzt. Wie wir dieses Jahr sehen auch international. Bleibt es bei diesen Leistungen, werden auch die Franzosen immer über 13 Punkte kommen.

Wir schneiden so gut ab, weil sich fast immer auch starke Mannschaften wie zum Beispiel Bremen und Hamburg nicht für die CL qualifizieren, sondern in der EL ran müssen. Dort punkten diese sehr vorbildlich. Auch unser „Champions League Absteiger“ in die Europa League punkten dort immer noch schön. Champions League Teilnehmer welche ab und zu dabei sind holen dort außergewöhnlich viele Punkte, wie zum Beispiel aktuell Wolfsburg und Stuttgart, zuvor auch Schalke und Leverkusen. Das ist meiner Meinung nach augenblicklich die große Besonderheit im Vergleich zu den anderen Ländern.

Ferner was in England, Frankreich, Italien und Spanien kongruent ist, alle haben in den letzten Jahren mehr unterschiedliche Mannschaften (hinter den etablierten) welche international gespielt haben. Im Vergleich dazu hat Deutschland weniger Abwechslung in den international belegten Plätzen, was meiner Meinung der Hauptgrund ist, wieso wir den dritten Platz erobern können. Bei den vorab genannten Ländern sind es 15 Vereine gewesen und bei uns nur 11. Wir haben allenfalls einen Teilnehmer am Start welcher auch als Ausfall zu bezeichnen ist und dieses Jahr noch nicht einmal das. In den anderen Ligen sind das überwiegend zwei, weil dort meistens der Pokal oder auch Ligapokal nicht so angesehen ist und auch eine Überraschungsmannschaft sich in der Liga dazwischen mischt, welche im nächsten Jahr international schlecht abschneidet. Ungeachtet einer Änderung in der Besteuerung von Spielergehältern was uns in die Hände spielen würde, weil die anderen Nettogehälter zahlen und wir Brutto könnte es sein, das deutsche Vereine auch mal einen sehr guten Spieler mehr abbekommen. Daher erwarte ich in den nächsten Jahren einige Bewegung in den Plätzen zwei bis fünf, hoch bzw. runter aber auch wieder zurück. Weil die Leistungsunterschiede insgesamt nicht mehr so exorbitant groß sind, wie in den vergangen Jahren.

Nichts desto trotz es bleibt dabei, es zählt nur auf dem Platz.“

mani000

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09/10: Zwischenfazit nach einem Drittel der Saison:     13.11.2009
Feuerprobe für die deutschen Teams

1. Überblick:

Länderspielpause. Die Qualifikationsrunden der beiden europäischen Wettbewerbe und die ersten vier Spieltage der Gruppenphasen sind absolviert - gut ein Drittel der Saison damit gespielt. Es lohnt sich, ein erstes Zwischenfazit zu ziehen. Ein Blick auf die Entwicklung der 1- bzw. 5JW hinterlässt einen gemischten Eindruck. Zunächst die Zahlen (Die 5JW finden Sie hier)

Obwohl beide Verbände deutlich mehr Punkte geholt haben, als in den Jahren davor, ist die Leistung der beiden mit der Leistung zu – ebenfalls gut gelungenem – Beginn der vorhergehenden Saison vergleichbar. Der Ausschlag nach oben bei den Punktwerten geht nicht auf bessere Ergebnisse, sondern auf den überarbeiteten Qualifikationsmodus und die erweiterte Gruppenphase der Europa League (6 Spiele pro Team) im Vergleich zum Vorgängerwettbewerb UEFA-Cup (4 Spiele) zurück. Diese Änderungen haben die Anzahl der Spiele und somit auch die Anzahl der zu verteilenden Punkte vor allem im UEFA-Cup, wo beide Verbände drei Teilnehmer ins Feld schicken, erhöht und somit die neuen Höchststände ermöglicht. Damit lassen die Zahlen nur bedingt einen Vergleich zur letzten Saison zu.

Interessanter ist somit der Vergleich zwischen den diesjährigen Ergebnissen der beiden Verbände. Dieser fördert folgende Datenpaare zu Tage:

Italien hat also nach einem Drittel der Saison einen dünnen Vorsprung in der 1JW von 0,702 Punkten. Doch wie genau kamen diese Werte zu Stande und wo liegen die Stärken und Schwächen der beiden Verbände?

2. Analyse der Punkteausbeute

Nachfolgend ein Querschnitt über die beiden Verbände und die beiden Wettbewerbe

2.1.a. Champions League – Deutschland: Verkehrte Welt:

Deutschland führt mit dem FC Bayern München, VfL Wolfsburg und VfB Stuttgart drei Mannschaften ins Feld. Im Schnitt haben die deutschen Teams bis dato 6,7 Punkte geholt (inklusive Bonuspunkte für das erreichen der Gruppenphase, ohne Qualifikationspunkte). Das entspricht 0,92 Punkten pro Spiel (ohne Bonuspunkte für das erreichen der Gruppenphase und Qualifikationspunkte).

Das Ergebnis liegt im Schnitt der deutschen Ergebnisse der letzten 2-3 Jahre. Für alle drei Teilnehmer ist noch das Überwintern in der CL oder in der EL möglich. Weiterhin können der FC Bayern und der VfB Stuttgart noch auf Platz 4 abrutschen und damit ausscheiden. Nur für Wolfsburg besteht diese Gefahr nicht mehr. Paradox ist hierbei jedoch, dass die als stärkste eingestufte deutsche Mannschaft – der FC Bayern – nach vier Spieltagen der einzige deutsche Club ist, der das Achtelfinale nicht mehr aus eigener Kraft erreichen kann.

Dass Deutschland trotz der Schwächephase der Bayern ein durchschnittliches Ergebnis in der CL erreichen kann, ist ein Kompliment an die Leistung von Wolfsburg und Stuttgart. In den meisten Fällen waren es die Bayern, die die schlechten Auftritte deutscher Teams in der CL zu kompensieren hatten. Diese Saison geht es andersrum – verkehrte Welt.

2.1.b. Champions League – Italien: Still und heimlich an die Spitze

Italien setzt mit Juventus Turin, Inter und AC Mailand, sowie Fiorentina ein Quartett dagegen. Im Schnitt haben diese Mannschaften 8,5 Punkte geholt (inklusive Bonuspunkte für das erreichen der Gruppenphase, ohne Qualifikationspunkte). Das entspricht 1,38 Punkten pro Spiel (ohne Bonuspunkte für das erreichen der Gruppenphase und Qualifikationspunkte).

Dieses Ergebnis liegt deutlich über den Ergebnissen der letzten Jahre. Umso erstaunlicher, dass bis dato keine italienische Mannschaft sicher qualifiziert ist. Für alle vier Mannschaften sind die Plätze 1-3 in der Gruppe möglich. Für Inter Mailand sogar noch Platz 4 und damit das komplette Aus. Das Ergebnis kommt angesichts der allesamt engen Gruppen recht bieder rüber, ist aber bis dato ein sehr erfolgreiches.

Zum ersten Mal seit Jahren besteht für Italien die realistische Möglichkeit alle vier Teilnehmer in das Achtelfinale der CL zu bringen. Diese Ergebnisse sind auch der Grund dafür, dass Italien sich still und heimlich an die Spitze der 1JW setzen konnte.

2.2.a. Europa League – Deutschland: Nordlichter als Zugpferde und ein Komplettausfall, der keiner ist

Deutschland schickt mit Werder Bremen, dem Hamburger SV und Hertha BSC Berlin drei Mannschaften in die neu geschaffene Europa League. Im Schnitt holten diese Mannschaften 8,3 Punkte bis dato (ohne Qualifikationspunkte). Das entspricht 1,39 Punkten pro Spiel (ohne Qualifikationspunkte).

Dieses Ergebnis ist ein gutes und liegt damit im Schnitt der letzten Jahre. Mit dem Hamburger SV (derzeit Platz 2) und Werder Bremen (bereits qualifiziert) erweisen sich die beiden Nordlichter erneut als die deutschen Zugpferde im zweiten europäischen Wettbewerb. So weit, so gewohnt. Das gute Ergebnis wird aber noch dadurch unterstützt, dass Hertha BSC, das zum Totalausfall zu werden drohte, mit dem Sieg gegen Heerenveen dieses Dogma abgeschüttelt hat. Die Berliner haben damit bereits 5 Punkte für die Wertung erarbeitet und haben das Weiterkommen selbst in der Hand.

2.2.b. Europa League – Italien: Auf Messers Schneide

Italien schickt ebenfalls drei Teams in die Europa League – AS Rom, Lazio Rom und CFC Genua. Die drei Mannschaften holten bis dato im Schnitt 7,0 Punkte (ohne Qualifikationspunkte). Das entspricht 1,17 Punkten pro Spiel (ohne Qualifikationspunkte).

Alle drei italienischen Mannschaften müssen um das Weiterkommen zittern. Derzeit belegt nur AS Rom mit dem zweiten Rang einen Platz, der zum Weiterkommen berechtigt. Also auch hier ein gewohntes Bild – den guten Leistungen der italienischen Mannschaften in der Gruppenphase der CL, stehen schlechte Leistungen in der Gruppenphase des Schwesterwettbewerbs entgegen.

3. Quo vadis?

Aus der oberen Analyse und unter der Berücksichtigung der Regeländerungen zu dieser Saison lassen sich folgende drei Schlüsse ziehen:

3.1. Alles beim Alten: Deutschland in der Europe League gegen Italien in der Champions League

Sieht man sich an, wo welcher Verband die Punkte geholt hat, kristallisiert sich ein aus den letzten Jahren – vor Allem aus der letzten Spielzeit – bekanntes Muster heraus. Italien holt das Groß seiner Punkte in der CL, Deutschland in der EL.

Interessant auch eine andere Parallele zu letzten Saison: Auch damals lag Italien nach einem Drittel der Spielzeit auf Platz eins der einjährigen Wertung und steuerte auf ein Fabelergebnis zu. Was dann folgte, war ein Sudden Death im CL-Achtelfinale und der Gegenschlag der deutschen Teams im UEFA-Cup. Auch wenn sich das nicht in dieser extremen Ausprägung wiederholt, deutet doch Einiges zumindest auf eine ähnliche Entwicklung in diesem Jahr hin.

Bleibt die Frage, wie sich die Regeländerungen zu dieser Saison in so einem Fall bemerkbar machen würden. Wer zöge einen Vorteil daraus?

3.2. Regeländerungen: Vorteil Italien

In den italienischen Internetforen wurde die Nachricht angeblich mit Begeisterung aufgenommen: Für das Erreichen des CL-Achtelfinales gibt es ab dieser Saison nicht nur einen Bonuspunkt, sondern gleich deren fünf. Diese Regeländerung werteten die italienischen Fans als einen so großen Vorteil für Italien, dass der deutsche Angriff auf den dritten Platz ihrer Meinung nach darüber zerbrechen sollte.

Ob diese Aussage nicht zu verfrüht ist und wie genau sich dieser Vorteil in der 5JW niederschlägt, soll folgende Rechnung zeigen:

Im Schnitt erreichen 3-4 italienische und 1-2 deutsche Teams das CL-Achtelfinale. Wir nehmen also bei dieser Rechnung an, dass Italien 2 Teams mehr ins Achtelfinale bringen konnte, als Deutschland. Das macht 2x (5-1)=8 zusätzliche Bonuspunkte für Italien (gegenüber Deutschland), die es in der vorherigen Saison nicht gegeben hätte. Geteilt durch die Anzahl der italienischen Teilnehmer (7) ergibt sich ein Vorteil von 1,143 Punkten für Italien.


Sieht man sich die Ergebnisse der beiden vorhergehenden Jahre an, erkennt man, dass Deutschland selbst mit einem Bonus von 1,143 Punkten auf das jeweilige italienische Ergebnis weiterhin in beiden Jahren vor Italien bleiben würde. Man kann also festhalten, dass der Vorteil durch diese Regeländerung bei weitem nicht so groß ist, wie einige denken.

Zumal auch Deutschland einen Vorteil aus den Regeländerungen ziehen kann.

3.3. Regeländerungen: Vorteil Deutschland

Während die Bonuspunkte für das CL-Achtelfinale und die damit verbundene Aufwertung der CL, sowie der Vorteil für Italien weitflächig diskutiert werden, ist ein Vorteil, der Deutschland aus den Regeländerungen entstanden ist, bis jetzt weitgehend unbemerkt geblieben. Dieser findet sich – wie sollte es auch anders sein? – in der EL:

Wie unter 2.2.a. und 2.2.b. beschrieben, erspielen die deutschen Mannschaften pro Partie in der EL im Schnitt 0,22 Punkte mehr pro Spiel, als die italienischen (1,39-1,17). Ab dieser Saison bestreitet jedes Team in der Gruppenphase der EL 6 Spiele und damit 2 Spiele mehr als in den bisherigen Spielzeiten. Das bedeutet, dass es sowohl für die italienische als auch für die deutsche Seite jeweils weitere 6 Spiele gibt, die es bis dato nicht gegeben hat (jeweils 3 Teams x 2 zusätzliche Spiele).

Angelehnt an die oben genannten Zahlen werden die Verbände im Schnitt folgende Punkte in diesen Partien erspielen:

Daraus leitet sich ein Vorteil von 0,387 Punkten für Deutschland ab.

4. Fazit: Punktehamster Deutschland gegen Bonihai Italien

Führt man die Ergebnisse aus 3.2. und 3.3. zusammen, lässt sich prognostizieren, dass Italien aus den Regeländerungen einen Vorteil von 0,756 zieht (= 1,143-0,387). Dieser Vorteil allein wird aber nicht reichen, denn wie man an der 5JW erkennen kann, hat Deutschland derzeit einen Vorsprung von 1,432 in der gegenwärtigen 4JW und einen Vorsprung von 3,860 Punkten in der gegenwärtigen 3JW auf Italien. Italien muss somit die entsprechenden Punktzahlen innerhalb dieser und der jeweils einen bzw. 2 nachfolgenden Saisons aufholen, um den dritten Platz zu verteidigen.

Derzeit zeigt Italien eine starke Leistung und führt die 1JW an, doch wie schon oben angemerkt, ist das eine Feuerprobe mit erfolgreicher Vergangenheit für die deutschen Teams. In der letzten Saison sahen wir das gleiche Bild. Der italienische Vorsprung war sogar bei 1,188 Punkten. Am Ende zog Deutschland vorbei und arbeitete sich seinerseits einen Vorsprung von 1,313 Punkten heraus.

Das Eisen ist also noch heiß und noch nichts verloren. Im Gegenteil – die neuen Regeländerungen geben dem Zweikampf sogar Profil und kristallisieren die Stärken der beiden Verbände noch mehr heraus: Was den Italienern nun als zusätzliche Boni in der CL zusteht, müssen die deutschen Teams in zusätzlichen Spielen in der EL zurückhamstern.

Es ist somit – wieder einmal – eine Schlüsselsaison. Wir werden sehen, ob die deutschen Teams die Ausdauer haben, den italienischen Konter wie im letzten Jahr abzuwehren. Nach dem zweiten Drittel der Saison sind wir dann ein bisschen schlauer …

… und dann gibt es an dieser Stelle ein zweites Zwischenfazit.

Xell (13.11.2009)

 

Zur Situation des Angriffs auf Platz 3.                                                                                                           Stand: 15. August 2009

 

Zu Beginn der Saison 2009/10 fällt die Saison 2004/05 weg. Dadurch sind bei Italien 3,429 Punkte mehr weggefallen als bei Deutschland. Der Rückstand von Deutschland beträgt nur noch 2,786 Punkte. Sollte der Rückstand diese Saison aufgeholt werden können, wäre Deutschland am Ende der Saison 2009/10 vor Italien auf dem 3. Platz. Damit hätte Deutschland dann in der Saison 2011/12 wieder einen Vertreter mehr in der Champions League Qualifikation als Italien.

Da das aber nicht so leicht sein wird, geht der etwas moderatere Ansatz davon aus, dieses Ziel erst zum Ende der Saison 2010/11 zu erreichen.

Zu Beginn der Saison 2010/11 verliert Italien wieder 4,92 Punkte mehr als Deutschland. Damit hätte Deutschland dann einen Vorsprung von 2,134 Punkten.

Anders ausgedrückt: Wenn es gelingt, in den Jahren 2009/10 und 2010/11 insgesamt den Vorsprung von 2,134 Punkten halten zu können, oder weniger als 2,134 Punkte auf Italien zu verlieren, dann liegt Deutschland Ende der Saison 2010/11 vor Italien auf dem dritten Platz der UEFA-Fünfjahreswertung und hat damit für 2012/13 einen Vertreter mehr als Italien.

Vier Vertreter hatte Deutschland in der Saison 2001/02 in der Champions League, also 11 Jahre liegen dazwischen.

 

Die Zwischenstände der Fünfjahreswertung nach jedem Spieltag können hier eingesehen werden.